Mit einem abgeschlossenen Studium in Germanistik sollte man doch meinen, man hat Ahnung von Büchern. Ja und nein. Ich liebe Bücher und lese sehr viel. Doch die Buch- und Verlagswelt ist für mich (noch!) Neuland. Deswegen zählte das diesjährige BuchCampfür mich als Buchbranchen-Newby – ich bin derzeit Praktikantin bei der Frankfurter Buchmesse – zu den absoluten Pflichtterminen.
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Guido Rohm wurde 1970 in Fulda geboren, wo er heute auch lebt und arbeitet. Er schreibt u.a. Buchrezensionen für verschiedene Onlinemagazine. Mehrere Romane und Erzählungen von ihm sind im Frankfurter Seeling-Verlag erschienen. Auf die Fragen zur Finanzierungsmodellen von Kreativität hat er mit einem Prosatext geantwortet, der so einsetzt: „Ich bin das, was sich teilt. Ich gebe mich her. Ich drücke mich in viele Hände. Ich verkaufe mich. Ich verschenke mich. Öfter. Meist. Ich bin ein Fortsetzungsroman.“
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Seit über 20 Jahren lebt und arbeitet das Dichterpaar Olga Martynova und Oleg Jurjew in Frankfurt am Main. Beide Literaten sind ihrem Selbstverständnis nach Lyriker, was nicht ausschließt, dass sie Romane, Essays und Theaterstücke in beträchtlicher Anzahl veröffentlichen und darüberhinaus emsig aus dem Russischen und ins Russische übersetzen. Beide schreiben aber auch Artikel in Tageszeitungen (NZZ, Tagesspiegel) und in russischen Online-Zeitschriften.
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Anne Butterfield ist eine vielseitige Biologin. Sie arbeitete in Nicaragua und Indien, wanderte 2001 den Jakobsweg, traf Hape Kerkeling und wurde eine der Protagonistinnen in seinem Bestseller. 2010 machte Anne Butterfield erneut den Camino. Über ihre Erfahrungen und über die Veränderungen des berühmten Wanderwegs hat sie ein eigenes Buch geschrieben. „Ich bin da noch mal hin. Mit Gott und Hape auf dem Jakobsweg“. Sie promotet ihr Buch in Eigenregie und online. Wie, das erklärt sie im Gespräch mit ihrer Agentin Dr. Carola Muysers.
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Jamal Tuschick (geb. 1961) ist Autor und Essayist, der im Regionalen das umfassend Menschliche entdeckt. Sein Interesse gilt den Orten, an denen “aus Passanten Passagiere im Omnibus der Zeit” werden. Für sein bloßes Vorhandensein in der “Manier einer YouTube-Existenz” bezahlt zu werden, wäre sein Ideal. Er beantwortet hier unsere Fragen nach der Finanzierbarkeit von Kreativität.
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Bunker sind beste Beispiele für nachhaltige Architektur. Das sagte Friedrich von Borries am zweiten Tag der Erforschung der nächsten Kultur auf dem Litflow-Kongress im Berliner Theatercontainer. Für den Autorarchitekten ist „Nachhaltigkeit“ keine „zielführende“ Kategorie. In Zukunft wird etwas anderes zählen als sich in der Gegenwart mit Heils- und Dauererwartungen bereitstellen lässt.
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Warum tummelt sich eine Frau, die eine solide Ausbildung im traditionellen Verlagswesen und einen eher konventionellen Buchladen besitzt, nun auch noch im Self-Publishing-Bereich? Sharmaine Lovegrove erzählt uns, warum.
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