“Gerne lesen, viel lesen, gute Bücher lesen” steht auf der Leuchtanzeige an der Außenwand der Yinghua Schule in Shifan: Der Schuldirektor nimmt die Mitglieder unserer kleinen Delegation am Eingangstor in Empfang. Drei große Tafeln informieren hier Schüler und Besucher am Gelände über die Buchschenkung des “Verein fuer eine Schule in Sichuan”, das Buchinformationszentrum Peking sowie die eigens für die Lesewoche angereisten Schriftsteller Peng Xuejun, Tang Tang und Zhang Pincheng. Es ist Anfang April und die Provinz Sichuan bereits frühlingshaft warm, über uns strahlt ein blauer Himmel und ein Sonnentag.
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Eine der größten Schwierigkeiten, die deutsche Verlage in der Zusammenarbeit mit dem chinesischen Markt sehen, ist die große Entfernung.
Geographisch, sprachlich, kulturell. Um diesen Probleme zu begegnen, organisiert das Buchinformationszentrum Peking regelmäßig Lektorenreisen. Gleich zwei Delegationen hatten wir diesen Herbst im Gepäck: 20 Verlagsmenschen aus dem Kinderbuchbereich und neun Journalisten renommierter chinesischer Branchen-Zeitungen, Kulturmagazine und Medienplattformen.
Unterwegs durch Deutschland – zehn Tage lang: Von München über Ravensburg und den Schwarzwald nach Frankfurt. Dabei waren es meist die ganz persönlichen Momente und unerwarteten Gespräche, oft bis tief in die Nacht, die mich ganz besonders überraschten und beeindruckten.
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Strange Chemistry wurde Anfang September als Imprint des britischen Verlagshauses Angry Robot gegründet, das wiederum zur britischen Osprey Publishing Gruppe gehört. Strange Chemistry konzentriert sich auf Science-Fiction- und Fantasy-Literatur für junge Erwachsene. Im Interview erklärt Amanda Rutter, Verlagschefin von Strange Chemistry und früher Bloggerin, wie ein Jugendbuchverlag im Web-2.0-Zeitalter neue Leser gewinnt, welche Rolle soziale Netzwerke spielen, wie Blogger in das Marketing eingebunden werden und warum sich ein YA Imprint in digitalen Zeiten lohnt.
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Ach was war das damals schön, als es noch die Kategorien Kinder- und Jugendbuch gab, bestenfalls mit den unscheinbaren Pünktchen (ab 6 = 1 Punkt; ab 8 = 2 Punkte; ab 10 = 3 Punkte; ab 12 = 4 Punkte) auf dem Buchrücken versehen, die zumindest dem Buchhändler und vielleicht auch manchem Käufer signalisierten, für welches Alter dieses Buch nun gedacht sei.
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Kaum sind die Sommerferien vorbei steht das nächste Großereignis ins Haus. “Buchmesse” schallt es virtuell durch’s Netz, jede zweite E-Mail lenkt den Blick gen Frankfurt und auch für mich heißt es Zug buchen, Schlafplatz suchen, Veranstaltungen sichten, Termine machen und die Vorfreude genießen. Fast schmunzelnd erinnere ich mich an meine erste Buchmesse im Jahr 2005 zurück, damals als Bücher noch Bücher waren und das Web 2.0 noch in den Kinderschuhen steckte…
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Wir stecken mitten in den Vorbereitungen für die diesjährige Lektorenreise, die vom 10 bis 16 Juni 2012 stattfinden wird und bei der sieben amerikanische Lektoren die Gelegenheit haben werden, einen Einblick in den deutschen Kinder- und Jugendbuchmarkt zu bekommen. Die Reise wird die Gruppe nach Hamburg sowie nach Frankfurt führen, um sich dort mit deutschen Verlegern, Lektoren und Rechtemanagern zu treffen und um sich gleichzeitig über Trends und Entwicklungen im Kinderbuchbereich auszutauschen.
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Kaum ein Bereich ist so “offline” wie die Schule. Daran störte sich der technikbegeisterte Lehrer Warren Buckleitner schon in den 80ern. Heute schreibt er als Experte an der Schnittstelle Kids und Technologie u.a. auf childrenstech.com über Apps, die schon Säuglinge begeistern. Im Interview spricht er über respektlose Games, eingerostete Erwachsene und magische Screens.
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