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	<title>Blog der Frankfurter Buchmesse</title>
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	<description>Das Blog zur Frankfurter Buchmesse</description>
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		<title>BuchCamp 2013 &#8211; Das erste Mal</title>
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		<pubDate>Wed, 08 May 2013 15:21:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alessa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frankfurter Buchmesse]]></category>
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		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
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		<description><![CDATA[<a href="http://blog.buchmesse.de/2013/05/08/buchcamp-2013-das-erste-mal/samsung-27/" rel="attachment wp-att-20620"><img class="alignleft  wp-image-20620" src="http://blog.buchmesse.de/files/2013/05/2013-05-14-06.44.373-300x189.jpg" alt="" width="241" height="125" /></a>Mit einem abgeschlossenen Studium in Germanistik sollte man doch meinen, man hat Ahnung von Büchern. Ja und nein. Ich liebe Bücher und lese sehr viel. Doch die Buch- und Verlagswelt ist für mich (noch!) Neuland. Deswegen zählte das diesjährige <a title="BuchCamp" href="http://buchcamp.mixxt.de/" target="_blank">BuchCamp</a>für mich als Buchbranchen-Newby – ich bin derzeit Praktikantin bei der Frankfurter Buchmesse – zu den absoluten Pflichtterminen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.buchmesse.de/2013/05/08/buchcamp-2013-das-erste-mal/samsung-27/" rel="attachment wp-att-20620"><img class="alignleft  wp-image-20620" src="http://blog.buchmesse.de/files/2013/05/2013-05-14-06.44.373-300x189.jpg" alt="" width="241" height="125" /></a>Mit einem abgeschlossenen Studium in Germanistik sollte man doch meinen, man hat Ahnung von Büchern. Ja und nein. Ich liebe Bücher und lese sehr viel. Doch die Buch- und Verlagswelt ist für mich (noch!) Neuland. Deswegen zählte das diesjährige <a title="BuchCamp" href="http://buchcamp.mixxt.de/" target="_blank">BuchCamp</a>für mich als Buchbranchen-Newby – ich bin derzeit Praktikantin bei der Frankfurter Buchmesse – zu den absoluten Pflichtterminen; ganz freiwillig natürlich! Denn gerade als offenes Format dreht sich das BuchCamp vorrangig um hochaktuelle Themen, wie dem derzeitigen Umbruch der Branchenstruktur. Dabei werden Fragen, Inhalte – und mögliche Lösungsansätze – in bester Barcamp-Manier von den Teilnehmenden selbst erarbeitet; und nicht zuletzt deshalb kann man das BuchCamp durchaus als eine Art Stimmungsbarometer für die Branche an sich verstehen.</p>
<p>Da kam ich also auf dem <a title="mediacampus" href="http://www.mediacampus-frankfurt.de/#" target="_blank">mediacampus</a> in Frankfurt an, froh, das ein oder andere vertraute Gesicht zu erblicken, da wurde bei der Begrüßung erst mal klar gestellt: Wir duzen uns hier übrigens alle!  Bei der anschließenden Sessionvergabe kristallisierte sich schnell DAS Thema heraus: die digitale Welt und der Buchhandel – what’s in for me? Die Digitalisierung, sie war auf dem BuchCamp selbst deutlich zu spüren. Fast jeder Teilnehmer tippte ambitioniert auf seinem Smartphone, wahlweise Tablet-PC herum und die Twitter-Beiträge rund um das BuchCamp (#buca13) wurden per Beamer an eine große Leinwand projiziert &#8211; mal mehr, mal weniger nah am Thema.</p>
<p>Auf dem Weg zu meiner ersten Session – so viel sei gesagt, es gab dieses Jahr viele interessante <a title="Sessionvorschläge" href="http://buchcamp.mixxt.de/networks/news/news.59554//" target="_blank">Sessionvorschläge</a>, aber für eine musste man sich ja schließlich entscheiden -, belauschte ich zufällig ein Gespräch, in dem es darum ging, ob der Name „BuchCamp“ überhaupt noch aktuell sei. „ContentCamp“, wahlweise auch „PubCamp“ waren die vorgeschlagenen Alternativen. <em>Digitalisierung</em> soweit das Ohr reicht!</p>
<p>Bald war mir auch klar: wo Barcamp drauf steht, ist auch Barcamp drin. Zurücklehnen und sich berieseln lassen ist nicht; Mitmachen, Meinung bekennen, war gefragt.</p>
<div id="attachment_20554" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://blog.buchmesse.de/2013/05/08/buchcamp-2013-das-erste-mal/samsung-13/" rel="attachment wp-att-20554"><img class="size-thumbnail wp-image-20554" src="http://blog.buchmesse.de/files/2013/05/2013-05-04-11.39.314-150x200.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">rauchende Köpfe</p></div>
<p>Das <a title="Forum Zukunft des deutschen Börsenverein" href="http://www.boersenverein.de/forumzukunft" target="_blank">Forum</a> <a title="Forum Zukunft des deutschen Börsenverein" href="http://www.boersenverein.de/forumzukunft" target="_blank">Z</a><a title="Forum Zukunft des deutschen Börsenverein" href="http://www.boersenverein.de/forumzukunft" target="_blank">u</a><a title="Forum Zukunft des deutschen Börsenverein" href="http://www.boersenverein.de/forumzukunft" target="_blank">ku</a><a title="Forum Zukunft des deutschen Börsenverein" href="http://www.boersenverein.de/forumzukunft" target="_blank">nft</a> <a title="Forum Zukunft des deutschen Börsenverein" href="http://www.boersenverein.de/forumzukunft" target="_blank">des</a> <a title="Forum Zukunft des deutschen Börsenverein" href="http://www.boersenverein.de/forumzukunft" target="_blank">Börsenverein</a> fragte nach: „Wie müsste der Börsenverein der Zukunft aussehen?“ Die Anwesenden gaben Tipps zur Verbesserung der Flexibilität und Transparenz der Börsenvereinsstrukturen – Schwarz auf Weiß, direkt zum Mitnehmen (s. Foto). In der Session „Social Media Publishing“ mit Andy Artmann beschäftigten sich die Teilnehmer mit den Tücken sozialer Netzwerke und gingen der Frage nach, <em>wo</em> erreiche ich <em>wie</em> <em>welche</em> Zielgruppe? Und Frank Krings und Alex Strohmeier aka Carl Cloud und Lisa Local warfen die Frage auf: „Wie verändert sich der Buchhandel der Zukunft? Verfeinert er sein stationäres Sortiment oder wandert er ins Digitale ab?“. Einer der Lösungsansätze: Lisa und Carl sollten heiraten. Dass es auch ganz anders geht, bewies der eigentlich branchenfremde, als selbstständiger Programmierer tätige Johannes Eckert. Bei seiner inzwischen vierten BuchCamp-Teilnahme wagte er sich an seine erste eigene Session „Verlage im dritten Reich“. Wenn man mal das Motto des diesjährigen BuchCamps („Alles wird immer besser“) außer Acht lässt &#8211; oder vielleicht auch nicht? -, war diese eine Stunde mit Johannes Eckert eine, die (mir) im Gedächtnis blieb. Ohne technische Hilfsmittel, frei vortragend, erzählte er von seiner Familiengeschichte, der Geschichte seiner Heimat Offenbach, der Geschichte Deutschlands im Schatten des Nationalsozialismus. Er berichtete von fünf deutschen Verlagen, die zwar seit Jahren über den Nationalsozialismus publizieren, ihre eigene Geschichte im Dritten Reich, ihren Beitrag zu der Verbreitung nationalsozialistischen Gedankenguts jedoch noch nicht vollständig, bis gar nicht aufgearbeitet haben. Sein Anliegen war das „Recht auf Geschichte“, das ein jeder Mensch besitzt; und in diesem speziellen Fall: das Recht der jüdischen Bevölkerung auf eine Geschichte, welche sie nicht allein als Opfer brandmarkt, sondern sie in die Erinnerung der Deutschen als Nachbarn, als Kollegen, als Freunde und nicht zuletzt als Menschen zurückholt, die Deutschland zu dem gemacht hatten, was es (bis 1933 und darüber hinaus) war. Und dieses „Recht“ fordert Johannes Eckert mitunter von diesen fünf Verlagen ein. Er wünscht sich für die Zukunft der Buch- und Verlagsbranche eine, wie er es nennt, „Normalität“ im Umgang mit der eigenen Geschichte.</p>
<p>Mein erstes BuchCamp &#8211; was habe ich mitgenommen? Der intensive Austausch der Teilnehmer mit- und untereinander garantierten ungemein spannende Sessions, mit einem individuellen Mehrwert für jeden Einzelnen. Gleichzeitig bietet das BuchCamp eine einzigartige Plattform für all diejenigen, die eine Botschaft haben, wie im Fall von Johannes Eckert. Und ich &#8211; bislang vornehmlich als Leserin unterwegs &#8211; habe nun eine Ahnung davon, was für eine ungeheure Dynamik hinter dem Produkt Buch steht.</p>
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		<title>Eine Schule für Sichuan</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Apr 2013 05:56:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leonie Weidel</dc:creator>
				<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[Buchschenkung]]></category>
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		<description><![CDATA[<a href="http://blog.buchmesse.de/2013/04/23/eine-schule-fuer-sichuan/20130408_016/" rel="attachment wp-att-20489"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-20489" src="http://blog.buchmesse.de/files/2013/04/20130408_016-150x200.jpg" alt="Yinghua-Schule Shifan" width="150" height="200" /></a>“Gerne lesen, viel lesen, gute Bücher lesen” steht auf der Leuchtanzeige an der Außenwand der Yinghua Schule in Shifan: Der Schuldirektor nimmt die Mitglieder unserer kleinen Delegation am Eingangstor in Empfang. Drei große Tafeln informieren hier Schüler und Besucher am Gelände über die Buchschenkung des “Verein fuer eine Schule in Sichuan”, das <a title="BIZ Peking" href="http://www.buchmesse.de/de/international/auslandsbueros/peking/index.html" target="_blank">Buchinformationszentrum Peking</a> sowie die eigens für die Lesewoche angereisten Schriftsteller <a title="Peng Xuejun" href="http://www.amazon.com/Sister-Peng-Xuejun/dp/1602209111/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#38;qid=1366684558&#38;sr=8-1&#38;keywords=xuejun+peng+sister" target="_blank">Peng Xuejun</a>, <a title="Tang Tang" href="http://baike.baidu.com/view/1228140.htm" target="_blank">Tang Tang</a> und <a title="Zhang Pincheng" href="http://baike.baidu.com/view/767446.htm" target="_blank">Zhang Pincheng</a>. Es ist Anfang April und die Provinz Sichuan bereits frühlingshaft warm, über uns strahlt ein blauer Himmel und ein Sonnentag.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.buchmesse.de/2013/04/23/eine-schule-fuer-sichuan/20130408_016/" rel="attachment wp-att-20489"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-20489" src="http://blog.buchmesse.de/files/2013/04/20130408_016-150x200.jpg" alt="Yinghua-Schule Shifan" width="150" height="200" /></a>“Gerne lesen, viel lesen, gute Bücher lesen” steht auf der Leuchtanzeige an der Außenwand der Yinghua Schule in Shifan: Der Schuldirektor nimmt die Mitglieder unserer kleinen Delegation am Eingangstor in Empfang. Drei große Tafeln informieren hier Schüler und Besucher am Gelände über die Buchschenkung des “Verein fuer eine Schule in Sichuan”, das <a title="BIZ Peking" href="http://www.buchmesse.de/de/international/auslandsbueros/peking/index.html" target="_blank">Buchinformationszentrum Peking</a> sowie die eigens für die Lesewoche angereisten Schriftsteller <a title="Peng Xuejun" href="http://www.amazon.com/Sister-Peng-Xuejun/dp/1602209111/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1366684558&amp;sr=8-1&amp;keywords=xuejun+peng+sister" target="_blank">Peng Xuejun</a>, <a title="Tang Tang" href="http://baike.baidu.com/view/1228140.htm" target="_blank">Tang Tang</a> und <a title="Zhang Pincheng" href="http://baike.baidu.com/view/767446.htm" target="_blank">Zhang Pincheng</a>. Es ist Anfang April und die Provinz Sichuan bereits frühlingshaft warm, über uns strahlt ein blauer Himmel und ein Sonnentag.</p>
<p>Der Schulleiter eröffnet die Übergabefeierlichkeiten mit einer Rede, mit der er das Engagement aller Beteiligten hervorhebt. Vor einer vollen Aula ergreift dann auch <a title="BIZ Peking" href="http://www.buchmesse.de/de/international/auslandsbueros/peking/index.html" target="_blank">BIZ</a>-Leiterin Yingxin Gong das Wort, um dem Verein für die Spende zu danken und die gute Zusammenarbeit mit dem Verlag <a title="21st Century Verlag" href="http://read.21cccc.com/english/" target="_blank">21st Century</a> zu loben. In wenigen Sätzen macht sie deutlich, was der wichtigste Hintergrund der Schenkung ist: “Diese Buchschenkung enthält deutsche Kinderbücher, die ins Chinesische übersetzt wurden. Die Bücher, die wir euch heute schenken, kommen aus Deutschland, aber die Gedanken, die ihr darin findet, ihr Sinn und ihre Seele, kommen aus der ganzen Welt. So wie auch ihr, die ihr hier sitzt, Schüler aus Shifan seid, Schüler aus Sichuan, Schüler aus China – aber vor allem seid ihr Schüler dieser Welt. Mein Wunsch ist, dass diese Bücher euch helfen mögen, die Welt zu verstehen, dass sie euch dabei helfen, euch selbst zu verstehen.“ 2800 Bücher, insgesamt über 400 verschiedene Titel, füllen also nun die Bibliothek der Yinghua Schule im Kreis Shifan. Der Schulleiter erhält außerdem ein weiteres sorgfältig vorbereitetes Gastgeschenk – die Kinder der <a title="DSP" href="http://www.dspeking.net.cn/" target="_blank">Deutschen Botschaftsschule Peking</a> fertigten Leseempfehlungen für die chinesischen Schüler an, um Ihnen die jeweiligen Lieblingsbücher, die sich in der Kollektion befinden, schmackhaft zu machen und näher zu bringen. In ihren blau-weiß gemusterten Schuluniformen treten zum Abschluss der Empfangszeremonie Kinder der siebten Schulstufe auf die Bühne und tragen ein Gedicht des chinesischen Dichterfürsten <a title="Li Bai" href="http://www.reclam.de/detail/978-3-15-018675-6/Tai_bo__Li/Gedichte" target="_blank">Li Bai</a> vor &#8211; mit viel Leidenschaft und fehlerfrei.<a href="http://blog.buchmesse.de/2013/04/23/eine-schule-fuer-sichuan/img_2450-2/" rel="attachment wp-att-20502"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-20502" src="http://blog.buchmesse.de/files/2013/04/IMG_24501-150x200.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a></p>
<p>Nach dem “<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erdbeben_in_Sichuan_2008" target="_blank">Grossen Erdbeben von Wenchuan</a>” 2008 gestaltete sich das Leben vieler Familien im Kreis Shifan, wie auch im restlichen Südwesten des Landes, voll Mühsal und Schmerz. Mehr als 5,8 Millionen Menschen hatten ihr Zuhause verloren und besonders Schulen waren von dem Unglück betroffen, da ihre bauliche Substanz dem Erdbeben häufig nicht standhielt; viele Tote waren zu beklagen. Die<a title="Erdbeben 2008" href="http://www.focus.de/politik/ausland/china-zeit-der-trauer_aid_302493.html" target="_blank"> rasche Hilfeleistung und Unterstützung</a>, die der Region zuteil wurde, ist beachtlich – Zhang Pincheng, einer der mit uns mitgereisten Autoren, hat hierzu viel zu erzählen, reiste er doch bereits kurz nach dem Unglück in die Region und ist mittlerweile mit der Situation und dem Leid vor Ort gut vertraut. Nicht nur er fühlte sich von der Ereignissen in Sichuan so berührt, dass er dem Drang, in der Not zu helfen, folgte: Die Beziehung des Vereins “Eine Schule fuer Sichuan” zu Yinghua ist <a title="Beijing Review Artikel 2008" href="http://german.beijingreview.com.cn/german2010/zhuanti/txt/2010-02/10/content_482997.htm" target="_blank">langfristig</a>, sie reichen von der Schenkung warmer Winterkleidung anfangs bis zur Buch-Schenkung, die das <a title="BIZ Peking" href="http://www.buchmesse.de/de/international/auslandsbueros/peking/index.html" target="_blank">BIZ </a>in diesem Jahr koordinieren durfte.</p>
<p>Einzeln besuchen wir also die Klassen der Yinghua-Schule. Wang Xin, Mitarbeiterin des BIZ Peking, stellt der ersten und zweiten Schulstufe die Schenkungsbücher vor und kann sich bald vor der Zuneigung der Kinder kaum mehr retten – an besonders aufmerksame Schüler verschenkt sie kleine “Lese-Mäuse”. Ich darf mich währenddessen bei meinem Vortrag der chinesischen Übersetzung von <a title="Als die Raben noch bunt waren" href="http://cms.thienemann.de/index.php?option=com_thienemann&amp;section=1&amp;av=4&amp;Itemid=136&amp;id=0&amp;type=&amp;view=buch&amp;titleid=42830" target="_blank">Als die Raben noch bunt waren</a> über die Begeisterung der Kinder für das liebevoll illustrierte Buch freuen. Auch die bekannte Autorin Peng Xuejun hat sich auf ihre insgesamt drei Vorträge ganz besonders sorgfältig vorbereitet, während unsere dritte Kinderbuch-Autorin im Bunde, Tang Tang, gleichermaßen bei Kindern als auch bei Lehrern versucht, Begeisterung für Kinderbücher aller Art zu erwecken. Bei zweiteren hat sie es schon etwas schwerer, kämpfen diese doch nachmittags bereits gegen ihre eigene <a href="http://blog.buchmesse.de/2013/04/23/eine-schule-fuer-sichuan/img_2433/" rel="attachment wp-att-20497"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-20497" src="http://blog.buchmesse.de/files/2013/04/IMG_2433-150x200.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a>Müdigkeit. Pflichtbewusst notieren sie in ihren Notizbüchern, während Tang Tang mit den Illustrationen ihrer Power-Point Präsentation um die Wette strahlt. “Wie man Kinder das Schiff des Lesens besteigen und an ferne Orte fahren lässt” titelt die Autorin, die auch im Rahmen ihres regulären Unterrichtsprogramms an einer Schule in Zhejiang unermüdlich im Sinne der Leseförderung im Einsatz ist. Zaghaft kommen dann Fragen der Zuhörer. “Soll ich es als Lehrer unterstützen, wenn meine Schüler Comics lesen? Wie gehe ich mit einem geringen Niveau an Lesefähigkeit um?” Und vielleicht eine der wichtigsten Fragen – “Meine Schüler haben ohnehin kaum Freizeit, wie soll ich ihnen da noch zusätzliche Lese-Aufgaben zumuten?” Tang Tang beantwortet alle Fragen ausführlich und bestimmt, legt den Lehrern selbst die Lektüre von Kinderbüchern ans Herz und schreibt schlussendlich sogar die eigene e-Mail Adresse und persönliche Handy-Nummer an die Tafel, damit jeder sie mit zusätzlichen Fragen erreichen und kontaktieren kann. Zhang Pincheng unterdessen predigt den Schülern Eigenständigkeit im Denken &#8211; “Glaubt nicht unhinterfragt euren Lehrern, auch sie können Fehler machen! Glaubt auch euren Eltern und Politikern nicht alles aufs Wort, lernt, selbst zu denken!”<a href="http://blog.buchmesse.de/2013/04/23/eine-schule-fuer-sichuan/img_2501-2/" rel="attachment wp-att-20494"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-20494" src="http://blog.buchmesse.de/files/2013/04/IMG_25011-150x200.jpg" alt="Kinder der Yinghua-Schule" width="150" height="200" /></a></p>
<p>Herr Wei, Lektor des <a title="21st Century Verlag" href="http://read.21cccc.com/english/" target="_blank">21st Century Verlages</a>, und Que Yongmei, Journalistin der <em><a title="China Education Daily" href="http://www.jyb.cn/" target="_blank">China Education Daily</a></em>, folgen inzwischen unermüdlich den einzelnen Vorträgen in den Klassenzimmern und stellen Mitgliedern der Schule zahlreiche Fragen. Denn schließlich soll die Buchschenkung nachhaltig sein und die Bildung und Lese-Erziehung der Kinder langfristig und effektiv fördern. Zu Ende des Tages bleibt mir nun langfristig in Erinnerung, was Peng Xuejun ein wenig schüchtern, aber mit viel Überzeugung in ihrer kurzen Rede zur Anfangszeremonie zu bedenken gibt: Ein einzelner Veranstaltungstag kann nicht urplötzlich eine große Begeisterung für Bücher entfachen, wo vorher noch keine war. Aber, so Peng Xuejun, wenn sie als Autorin ein wenig von dieser Leidenschaft weitergeben könne und helfen &#8211; dann wäre das schon eine große Errungenschaft, die es bestimmt wert sei.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Nennt uns nicht Hardcore! #pubnpub in Frankfurt</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Apr 2013 16:12:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Krings</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://blog.buchmesse.de/?attachment_id=20476" rel="attachment wp-att-20476"><img class="alignleft size-medium wp-image-20476" title="murmann" src="http://blog.buchmesse.de/files/2013/04/murmann-224x300.jpg" alt="" width="224" height="300" /></a>Wenn ich "Convention" höre, denke ich immer an Treffen von seltsam gekleideten Fans mit seltsamen Ritualen. Seit letzten Dienstag weiss ich, das eine BuchConvention (<a href="http://www.buchmessecon.info/" target="_blank">BuchCon</a>) anders funktioniert und ihre Anhänger nicht "Hardcore Fans" genannt werden möchten. Das verdanke ich <a href="https://www.facebook.com/roger.murmann" target="_blank">Roger Murmann</a>, der auf dem 9. <a href="https://www.facebook.com/groups/pubffm" target="_blank">Pub'n'Pub Frankfurt</a> ein Referat über Literatur Conventions hielt. Pub'n'Pub steht übrigens für "Publishers im Pub". Das ist eine von <a href="http://leanderwattig.de/" target="_blank">Leander Wattig</a> initiierte <a href="http://pubnpub.de/" target="_blank">Stammtischreihe</a>...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.buchmesse.de/2013/04/18/nennt-uns-nicht-hardcore/murmann/" rel="attachment wp-att-20476"><img class="alignleft size-medium wp-image-20476" title="murmann" src="http://blog.buchmesse.de/files/2013/04/murmann-224x300.jpg" alt="" width="224" height="300" /></a>Wenn ich &#8220;Convention&#8221; höre, denke ich immer an Treffen von <a href="http://www.treknews.net/wp-content/uploads/2012/05/stlv-world-record-2.jpg" target="_blank">seltsam</a> gekleideten Fans mit seltsamen Ritualen. Seit letzten Dienstag weiss ich, das eine BuchConvention (<a href="http://www.buchmessecon.info/" target="_blank">BuchCon</a>) anders funktioniert und ihre Anhänger nicht &#8220;Hardcore Fans&#8221; genannt werden möchten. Das verdanke ich <a href="https://www.facebook.com/roger.murmann" target="_blank">Roger Murmann</a>, der auf dem 9. <a href="https://www.facebook.com/groups/pubffm" target="_blank">Pub&#8217;n'Pub Frankfurt</a> ein Referat über Literatur Conventions hielt. Pub&#8217;n'Pub steht übrigens für &#8220;Publishers im Pub&#8221;. Das ist eine von <a href="http://leanderwattig.de/" target="_blank">Leander Wattig</a> initiierte <a href="http://pubnpub.de/" target="_blank">Stammtischreihe</a>, die in Frankfurt startete und mittlerweile auch Ableger in Berlin und Zürich hat. Jedes Pub&#8217;n'Pub-Treffen startet als Einstieg mit einem knapp referierten Thema, das vorher in der Facebook-Gruppe abgestimmt wurde. Das Tollste dabei sind die Kontakte mit Menschen, die trotz sehr unterschiedlicher Tätigkeiten alle etwas mit &#8220;Publishing&#8221; zu tun haben. So lernte ich Julia Marquart kennen, die tagsüber Virales Marketing für den Fischer-Verlag macht und in ihrer Freizeit unter <a href="http://blog.booktainment.de/" target="_blank">booktainment</a> über Literatur als Event bloggt und <a href="https://twitter.com/booktainment" target="_blank">twittert</a>. Neben Verlagsmitarbeitern sind auch viele Autoren Stammgast am Stammtisch. Etwa die Selfpublisherin <a href="http://www.weltentaucher-literaturfreunde.hilke-gesabussmann.de/" target="_blank">Hilke Gesa-Bussman</a>, die mit iBooksAuthor <a href="https://itunes.apple.com/de/book/die-legenden-der-weltentaucher/id613982605?mt=11" target="_blank">eigene Ebooks für den iTunes Store</a> produziert. Wer nächstes Mal dabei sein möchte, schliesst sich am besten dem passenden Stammtisch auf Facebook an. Oder er gründet einfach selbst seinen eigenen Pub&#8217;n'Pub in der Region! Wer Fragen dazu hat mailt diese bitte einfach an <a href="mailto:email@leanderwattig.de" target="_blank">email@leanderwattig.de</a>. Dann vielleicht bis zum nächsten Pub&#8217;n'Pub!</p>
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		<title>&#8220;Magic Mike&#8221; gibt sich die Ehre</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Apr 2013 10:05:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin Grün</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Verleger]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://blog.buchmesse.de/2013/04/17/magic-mike-gibt-sich-die-ehre/foto/" rel="attachment wp-att-20464"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-20464" title="Foto" src="http://blog.buchmesse.de/files/2013/04/Foto-150x200.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a>Wenn die bedeutendsten Literaturverleger und Agenten der Welt ihre Messestände verlassen und in einem Raum zusammenfinden, muss der Anlass bedeutend sein: Dies war der Fall als gestern Mittag Canongate-Verleger <a href="http://www.faz.net/themenarchiv/2.1139/jamie-byng-aufstieg-eines-verlegers-1871482.html">Jamie Byng</a>, der Literaturagent <a href="http://www.google.de/imgres?q=Andrew+Nurnberg&#38;hl=de&#38;client=firefox-a&#38;hs=rak&#38;sa=X&#38;rls=org.mozilla:de:official&#38;biw=1680&#38;bih=888&#38;tbm=isch&#38;tbnid=f_5qfP93J97MKM:&#38;imgrefurl=http://www.buchreport.de/nachrichten/online/online_nachricht/datum/2010/03/24/was-ist-der-preis-des-e-books-mr-nurnberg.htm&#38;docid=HgYzG3qmQ40VNM&#38;imgurl=http://www.buchreport.de/uploads/RTEmagicC_Nurnberg_Andrew.jpg.jpg&#38;w=250&#38;h=353&#38;ei=xWhuUYeNOeii4gTV8IGQCw&#38;zoom=1&#38;iact=hc&#38;vpx=278&#38;vpy=185&#38;dur=2505&#38;hovh=267&#38;hovw=189&#38;tx=104&#38;ty=136&#38;page=1&#38;tbnh=147&#38;tbnw=102&#38;start=0&#38;ndsp=59&#38;ved=1t:429,r:2,s:0,i:91" target="_blank">Andrew Nurnberg</a>, die deutschen Verleger Antje Kunstmann und Günter Berg, W.W.Norton-Cheflektor  <a href="http://www.publishersweekly.com/pw/by-topic/industry-news/people/article/47830-john-glusman-takes-top-editorial-post-at-norton.html" target="_blank">John Glusmann</a> und zahlreiche weitere Protagonisten des internationalen Literaturbetriebs im Earls Court Conference Room 1 auf "Magic Mike" (Bookseller) alias Michael Krüger warteten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.buchmesse.de/2013/04/17/magic-mike-gibt-sich-die-ehre/foto/" rel="attachment wp-att-20464"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-20464" title="Foto" src="http://blog.buchmesse.de/files/2013/04/Foto-150x200.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a>Wenn die bedeutendsten Literaturverleger und Agenten der Welt ihre Messestände verlassen und in einem Raum zusammenfinden, muss der Anlass bedeutend sein: Dies war gestern Mittag der Fall als Canongate-Verleger <a href="http://www.faz.net/themenarchiv/2.1139/jamie-byng-aufstieg-eines-verlegers-1871482.html">Jamie Byng</a>, der Literaturagent <a href="http://www.google.de/imgres?q=Andrew+Nurnberg&amp;hl=de&amp;client=firefox-a&amp;hs=rak&amp;sa=X&amp;rls=org.mozilla:de:official&amp;biw=1680&amp;bih=888&amp;tbm=isch&amp;tbnid=f_5qfP93J97MKM:&amp;imgrefurl=http://www.buchreport.de/nachrichten/online/online_nachricht/datum/2010/03/24/was-ist-der-preis-des-e-books-mr-nurnberg.htm&amp;docid=HgYzG3qmQ40VNM&amp;imgurl=http://www.buchreport.de/uploads/RTEmagicC_Nurnberg_Andrew.jpg.jpg&amp;w=250&amp;h=353&amp;ei=xWhuUYeNOeii4gTV8IGQCw&amp;zoom=1&amp;iact=hc&amp;vpx=278&amp;vpy=185&amp;dur=2505&amp;hovh=267&amp;hovw=189&amp;tx=104&amp;ty=136&amp;page=1&amp;tbnh=147&amp;tbnw=102&amp;start=0&amp;ndsp=59&amp;ved=1t:429,r:2,s:0,i:91" target="_blank">Andrew Nurnberg</a>, die deutschen Verleger Antje Kunstmann und Günter Berg, W.W.Norton-Cheflektor  <a href="http://www.publishersweekly.com/pw/by-topic/industry-news/people/article/47830-john-glusman-takes-top-editorial-post-at-norton.html" target="_blank">John Glusmann</a> und zahlreiche weitere Protagonisten des internationalen Literaturbetriebs im Earls Court Conference Room 1 auf &#8220;Magic Mike&#8221; (Bookseller) alias Michael Krüger warteten, den Münchner Verleger und diesjährigen Träger des <a href="http://www.londonbookfair.co.uk/Media-Centre/Press-Releases/Michael-Kruger-to-receive-The-London-Book-Fair-Lifetime-Achievement-Award-2013/">London Book Fair Lifetime Achievement Award</a>. Er nahm die Trophäe &#8211; eine Kristallschale, mit schwarzen Blättern verziert &#8211; mit der ihm eigenen Lässigkeit in Empfang  und konnte es sich nicht verkneifen, sie auf seinen Kopf zu platzieren.<a href="http://blog.buchmesse.de/2013/04/17/magic-mike-gibt-sich-die-ehre/img-20130416-00023/" rel="attachment wp-att-20447"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-20447" title="IMG-20130416-00023" src="http://blog.buchmesse.de/files/2013/04/IMG-20130416-00023-150x200.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a></p>
<p>Ein guter Verleger ist immer auch ein guter Geschichtenerzähler, und so nahm Krüger seine Zuhörer mit auf eine Zeitreise zu den Anfängen seiner Karriere: Nicht in der Universität habe sie begonnen, sondern in einer Druckerei. Der Geruch der Druckerpressen, diese spezielle Mischung aus heißem Metall und Farbe, der Krach der Linotype-Setzmaschine und die hämmernde Verwandlung von Text in Bücher seien ihm auch heute noch sehr präsent. Anfang der sechziger Jahre lernte er als Abendhörer an der Freien Universität Berlin Alasdair Hamilton kennen, den Sohn des traditionsreichen britischen Verlegers <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Hamish_Hamilton" target="_blank">Hamish Hamilton</a>.</p>
<p>Michael Krüger ließ sich nicht lange bitten, als Hamilton ihm vorschlug, das &#8220;verschnarchte&#8221; Berlin der sechziger Jahre zu verlassen und sich im Swinging London niederzulassen. Hamish Hamilton besorgte ihm auf Drängen seines Sohnes eine Anstellung in der Buchabteilung bei Harrods, für 9 Pfund die Woche. Eine winzige Wohnung in der Camden High Street war rasch gefunden, 1962 eine heruntergekommene Gegend. Das Dachgeschoss des Hauses habe er sich mit einem österreichischen Bildhauer geteilt, erinnert sich Krüger. Dieser habe eine Liebesbeziehung zur griechischen Vermieterin unterhalten &#8211; um die Miete zu senken.</p>
<p><a href="http://blog.buchmesse.de/2013/04/17/magic-mike-gibt-sich-die-ehre/img_0807/" rel="attachment wp-att-20468"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-20468" title="IMG_0807" src="http://blog.buchmesse.de/files/2013/04/IMG_0807-150x200.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a>Als der Bibliothekar der englischen Königin eines Tages bei Harrods vorbeischaute und sich für die neuesten Übersetzungen interessierte, verkaufte Krüger ihm &#8220;Katz und Maus&#8221; von Günter Grass, &#8220;Das dritte Buch über Achim&#8221; von Uwe Johnson, Heimito von Doderers &#8220;Strudlhofstiege&#8221; und &#8220;Der Palast&#8221; von Claude Simon sowie zwei weitere kunstgeschichtliche Titel. Der stolze Buchhändler erfuhr nur wenige Tage später einen Dämpfer, als er hörte, dass der Bibliothekar die Exemplare zurück gebracht hatte &#8211; mit Ausnahme der Kunstbücher: Die einzige pornografische Stelle in &#8220;Katz und Maus&#8221; sei ihm nicht verborgen geblieben, Doderer und Johnson hätten ihn zu Tode gelangweilt und bei Claude Simon habe er die Satzzeichen vermisst. Mit anderen Worten: Der  Bibliothekar und der englische Hof verzichteten auf die Erstausgaben zweier Schriftsteller, die später den Nobelpreis für Literatur erhalten sollten. Es sei sein letzter Versuch gewesen, so Krüger, deutsche Literatur an englische Leser zu vermitteln.</p>
<p>In den Nächten las Krüger sich durch die gesamte englische Literatur, von <a href="http://www.poetryfoundation.org/bio/algernon-charles-swinburne" target="_blank">Swinburne</a> bis  T.S.Eliot; an den Sonntag-Nachmittagen verkehrte er im Haus von Hamilton und traf dort die angesehenen Literaten und Verleger jener Zeit. Als Deutscher habe er nur zwei Jahre in London bleiben dürfen, und so waren die Londoner Lehrjahre bald zu Ende: Michael Krüger ging zurück nach Deutschland.</p>
<p><a href="http://blog.buchmesse.de/2013/04/17/magic-mike-gibt-sich-die-ehre/index/" rel="attachment wp-att-20444"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-20444" title="index" src="http://blog.buchmesse.de/files/2013/04/index-150x200.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a>Sein Weg führte von Berlin nach München, in den sechziger Jahren das Zentrum des <a href="http://www.dw.de/filmgeschichte-5-neuer-deutscher-film/a-15664069" target="_blank">Neuen Deutschen Filmes</a>. Hier war Krüger bekannt wie ein bunter Hund: Als Hauptdarsteller in einem Film Fassbinders habe er einen kurzen Nacktauftritt gehabt, zur Entrüstung seiner Mutter. Als der Film im staatlichen Fernsehen ausgestrahlt wurde, habe sie ihn umgehend angerufen und geschimpft: &#8220;Mein Sohn, nackt im ZDF!&#8221;</p>
<p>Als junger Lektor kam er in den siebziger Jahren zu Hanser, er betreute dort die mittlerweile legendäre &#8220;Reihe Film&#8221;. Nach dem Tod des Verlegers übernahm er 1986 die Leitung des Literaturverlags &#8211; auf einstimmigen Wunsch der Belegschaft. Sein Credo lautet: Verleger sollten nur jene Schriftsteller verlegen, die sie verehrten, und nicht mehr Bücher herausbringen, als sie lesen könnten: &#8220;Das Leben sei zu kurz für schlechte Bücher&#8221;, zitierte er <a href="http://www.theparisreview.org/interviews/3184/the-art-of-poetry-no-28-joseph-brodsky">Joseph Brodsky</a>. Sechzehn Literaturnobelpreisträger, allesamt bei Hanser erschienen, und davon vier Poeten, geben ihm recht.</p>
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		<title>Next Generation &#8211; weil nichts bleibt wie es ist</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Apr 2013 14:26:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Krings</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frankfurter Buchmesse]]></category>
		<category><![CDATA[Next Generation]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://blog.buchmesse.de/2013/04/04/next-generation/captainkirk/" rel="attachment wp-att-20405"><img class="alignleft  wp-image-20405" title="captainkirk" src="http://blog.buchmesse.de/files/2013/03/captainkirk-300x228.jpeg" alt="" width="240" height="182" /></a>In meinem RSS-Reader sehe ich jeden Morgen zig Artikel über die Zukunft des Publishing. Dank der Digitalisierung scheinen dem Handel mit Inhalten keine Grenzen mehr gesetzt: Ebook-Angebote sind per Stream oder Flatrate möglich, Social Reading vernetzt die Fans Leser in Echtzeit uvm. Doch wer sind eigentlich die Leute in der Branche, die solche Trends auch in ihrer Arbeit umsetzen? Wer ist die <del>nächste</del> Next Generation in der Verlagsbranche? Nach meiner Erfahrung ist das keine Frage des biologischen Alters...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.buchmesse.de/2013/04/04/next-generation/captainkirk/" rel="attachment wp-att-20405"><img class="alignleft  wp-image-20405" title="captainkirk" src="http://blog.buchmesse.de/files/2013/03/captainkirk-300x228.jpeg" alt="" width="240" height="182" /></a>In meinem RSS-Reader sehe ich jeden Morgen zig Artikel über die Zukunft des Publishing. Dank der Digitalisierung scheinen dem Handel mit Inhalten keine Grenzen mehr gesetzt: Ebook-Angebote sind per Stream oder Flatrate möglich, Social Reading vernetzt die Fans Leser in Echtzeit uvm. Doch wer sind eigentlich die Leute in der Branche, die solche Trends auch in ihrer Arbeit umsetzen? Wer ist die <del>nächste</del> Next Generation in der Verlagsbranche? Nach meiner Erfahrung ist das keine Frage des biologischen Alters. Auf dem <a href="http://buchcamp.mixxt.de/" target="_blank">Buchcamp</a> &#8211; unserer &#8220;kleinen&#8221;<a href="http://re-publica.de/" target="_blank"> re:publica</a> der Branche &#8211; diskutieren sowohl der Nachwuchs als auch alte Hasen ihre frischen Ideen. Manche der Next Generation sind womöglich auch deswegen so &#8220;Next&#8221; weil sie als Branchenfremde aus Bereichen wie Musik oder Games kommen und nicht systemimmanent denken. Was aber alle Innovatoren gemeinsam haben ist ein ausgeprägter <a href="http://www.innovation-prototype.de/?page_id=2" target="_blank">Wille zum Netzwerken</a>. Denn nur durch den Austausch von Ideen, durch die Diskussion von <a href="http://virenschleuderpreis.de/" target="_blank">Best</a> (oder auch <a href="http://thefailcon.com/" target="_blank">Worst</a>) Pratices kommen wir in einer sich radikal verändernden Branche weiter. Für dieses Networking der Innovatoren hat die Frankfurter Buchmesse die Initiative <a href="http://buchmesse.de/de/im_Fokus/next_generation/" target="_blank">Next Generation </a>gestartet. Denn nicht nur die Branche sondern auch die Messe selbst lebt von der Erneuerung und vom Austausch. Was bedeutet das konkret? Ganz einfach: Mit Next Generation will die Frankfurter Buchmesse gute  Networking Events der Branche  unterstützen. Nicht einfach mit Geld sondern mit der immer wichtigeren Währung: Aufmerksamkeit. Falls Ihr also ein innovatives Format für die Branche organisiert &#8211; <a href="mailto:krings@book-fair.com" target="_blank">meldet </a>euch einfach mal bei mir.</p>
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		<title>Leipziger Nachlese: Ricardo Domeneck</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Mar 2013 10:34:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wibke Ladwig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frankfurter Buchmesse]]></category>
		<category><![CDATA[Autoren]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Buchmesse]]></category>
		<category><![CDATA[Ehrengast]]></category>
		<category><![CDATA[Verlage]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="https://vimeo.com/62687082"><img class="alignleft" src="http://blog.buchmesse.de/files/2013/03/ricardo-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" /></a>Viele Lesungen der brasilianischen Schriftsteller und Gespräche mit ihren Verlegern und Übersetzern fanden auf der Leipziger Buchmesse statt. Durchweg war das Interesse am Ehrengast 2013 groß. Die Menschen blieben stehen, berührt vom Klang des brasilianischen Portugiesisch, fasziniert von der Präsenz der Autorinnen und Autoren. Denen merkt man an, dass sie neben dem Schreiben oftmals auch der Musik, dem Theater und dem Tanz widmen. Wie Ricardo Domeneck.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://vimeo.com/62687082"><img class="alignleft" src="http://blog.buchmesse.de/files/2013/03/ricardo-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" /></a>Viele Lesungen der brasilianischen Schriftsteller und Gespräche mit ihren Verlegern und Übersetzern fanden auf der Leipziger Buchmesse statt. Durchweg war das Interesse am <a href="http://www.buchmesse.de/de/ehrengast/" target="_blank">Ehrengast 2013</a> groß. Die Menschen blieben stehen, berührt vom Klang des brasilianischen Portugiesisch, fasziniert von der Präsenz der Autorinnen und Autoren. Denen merkt man an, dass sie neben dem Schreiben oftmals auch der Musik, dem Theater und dem Tanz widmen. Wie Ricardo Domeneck. <span id="more-20384"></span></p>
<p>Der junge brasilianische Dichter lebt derzeit in Berlin und sprach mit seinem Verleger Johannes Frank vom Verlagshaus J. Frank über seine Gedichte und Lyrik an sich. Natürlich las Ricardo auch einige seiner Gedichte und Johannes Frank die Übersetzung. Im Publikum saß auch die Übersetzerin, Odile Kennel. Da gab es dann auch noch eine rührende Szene &#8230; aber sehen Sie selbst. (Die Aufzeichnung setzt ein wenig später ein, weil ich erst nach zwei, drei Minuten begriff, wie fabelhaft dieses Gespräch werden wird.)</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/62687082" frameborder="0" width="500" height="281"></iframe></p>
<p><a href="http://vimeo.com/62687082">Ricardo Domeneck / Johannes CS Frank // Buchvorstellung »Körper ein Handbuch«</a> from <a href="http://vimeo.com/user17309293">Verlagshaus J. Frank</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
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		<title>Ich gebe Dir mein Wort: Saudade und Cafuné</title>
		<link>http://blog.buchmesse.de/2013/03/22/ich-gebe-dir-mein-wort-saudade-und-cafune/</link>
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		<pubDate>Fri, 22 Mar 2013 15:23:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wibke Ladwig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ehrengast]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Buchmesse]]></category>

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		<description><![CDATA[ <a href="http://blog.buchmesse.de/files/2013/03/578536_577705422240300_151199791_n1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-20363" src="http://blog.buchmesse.de/files/2013/03/578536_577705422240300_151199791_n1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a> Nun liegt die Leipziger Buchmesse schon beinahe eine Woche zurück. Ich habe uns von dort etwas mitgebracht: Die Autoren Ricardo Costa und Ricardo Domeneck bat ich um Wörter aus dem brasilianischen Portugiesisch, die sich nicht ohne weiteres ins Deutsche übersetzen lassen. Ich bat sie um Wörter, die ihnen am Herzen liegen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun liegt die Leipziger Buchmesse schon beinahe eine Woche zurück. Ich habe uns von dort etwas mitgebracht: Die Autoren Ricardo Costa und Ricardo Domeneck bat ich um Wörter aus dem brasilianischen Portugiesisch, die sich nicht ohne weiteres ins Deutsche übersetzen lassen. Ich bat sie um Wörter, die ihnen am Herzen liegen.</p>
<div id="attachment_20363" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://blog.buchmesse.de/files/2013/03/578536_577705422240300_151199791_n1.jpg"><img class="size-medium wp-image-20363" src="http://blog.buchmesse.de/files/2013/03/578536_577705422240300_151199791_n1-300x200.jpg" alt="Saudade " width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Ricardo Costa schenkt uns &#8220;Saudade&#8221;.</p></div>
<p>SAUDADE. Etwas oder jemanden wehmütig vermissen. Eine Art von Weltschmerz. Melancholie. Ein Gefühl von Sehnsucht nach dem Unnennbaren.</p>
<p>Ein Schimmer trat in Ricardo Costas Augen, als er mir das Wort beschrieb und für einen Moment saßen wir mitten im Messetrubel einfach nur da. Sprache wirkt. Wörter wirken. Gerade die, die sich nicht ohne weiteres in andere Sprachen fassen lassen.</p>
<p>João Gilberto <a href="http://www.youtube.com/watch?v=yUuJrpP0Mak" target="_blank">sang über</a> <em>Chega de saudade</em>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_20359" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://blog.buchmesse.de/files/2013/03/IMG_0570.jpg"><img class="size-medium wp-image-20359" src="http://blog.buchmesse.de/files/2013/03/IMG_0570-300x225.jpg" alt="Cafuné" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Ricardo Domeneck schenkt uns &#8220;Cafuné&#8221;.</p></div>
<p>Ricardo Domeneck schenkte uns CAFUNÈ. Während er die passende Geste dazu machte und mir beschrieb, was das Wort bedeutete, ärgerte ich mich, dass ich nicht in weiser Voraussicht die Kamera laufen hatte. Sein Gesichtsausdruck, als er &#8220;Cafuné&#8221; aussprach und sich ins Haar fasste, ahnte ich, was es bedeutet: Cafuné ist ein sanftes Streicheln übers Haar, eine Geste nicht der Leidenschaft, sondern der innigen Zuneigung.</p>
<p>Das passende Gegengeschenk wäre wohl nur ein &#8220;hach&#8221; &#8230;</p>
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		<title>Stimmen, Gespräche und Stimmung</title>
		<link>http://blog.buchmesse.de/2013/03/16/stimmen-gesprache-und-stimmung/</link>
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		<pubDate>Sat, 16 Mar 2013 13:52:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wibke Ladwig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ehrengast]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Buchmesse]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://blog.buchmesse.de/files/2013/03/IMG_0343.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-20341" src="http://blog.buchmesse.de/files/2013/03/IMG_0343-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Ein Land voller Stimmen: Das ist der Leitsatz für unseren <a href="http://www.buchmesse.de/de/ehrengast/" target="_blank">Ehrengast Brasilien</a>. Und offenbar ein Land mit vielen sympathischen Stimmen und voller Menschen mit Freude an Begegnungen und Gesprächen. Die Autorinnen und Autoren, die dieser Tage in Leipzig aus ihren Büchern lesen und am Stand anzutreffen sind, zählen auf jeden Fall dazu.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_20341" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://blog.buchmesse.de/files/2013/03/IMG_0343.jpg"><img class="size-medium wp-image-20341" src="http://blog.buchmesse.de/files/2013/03/IMG_0343-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Ronaldo Wrobel im Gespräch.</p></div>
<p>Ein Land voller Stimmen: Das ist der Leitsatz für unseren <a href="http://www.buchmesse.de/de/ehrengast/" target="_blank">Ehrengast Brasilien</a>. Und offenbar ein Land mit vielen sympathischen Stimmen und voller Menschen mit Freude an Begegnungen und Gesprächen. Die Autorinnen und Autoren, die dieser Tage in Leipzig aus ihren Büchern lesen und am Stand anzutreffen sind, zählen auf jeden Fall dazu.</p>
<p>Immerzu sind Menschen am bestens besuchten Stand in Gesprächen vertieft, fallen sich in die Arme oder gehen mit einem freundlichen Lächeln aufeinander zu. Nun mag das für eine Buchmesse nicht weiter außergewöhnlich sein. Aber ich finde es doch bemerkenswert, wie vielsprachig und, wenn Sprachbarrieren die Verständigung erschweren, mit vielen Gesten sehr persönliche Augenblicke entstehen. Und das Interesse am Ehrengast Brasilien ist groß. Davon zeugen vielleicht nicht nur die munter gemopsten Bücher aus der Buchausstellung &#8230;<br />
<a href="http://blog.buchmesse.de/files/2013/03/IMG_0374.jpg"><img class="size-medium wp-image-20338 alignright" src="http://blog.buchmesse.de/files/2013/03/IMG_0374-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a></p>
<p>Die gleiche Neugier treibt die Schriftsteller um. Ricardo Costa bemerkte erstaunt, wie viele Leser mit großem, ernsthaften Interesse die Leipziger Buchmesse besuchen. Leser aller Altersklassen und in ganz unterschiedlichen Erscheinungsformen. Besonders die Cosplayer lassen die Brasilianer neugierig aufmerken. Wen nicht? <img src='http://blog.buchmesse.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Einig waren wir uns in einem Punkt: In Leipzig ist die Literatur Ehrengast!</p>
<p>P.S. Ein Tipp für alle, die gerade in Leipzig sind: Heute Abend, am Samstag, den 16. März, gibt es in der <a href="http://www.leipzig-liest.de/veranstaltungen/3165" target="_blank">Tangomanie</a> die Brasilianische Nacht mit Prosa und Poesie, kalten Drinks und heißer Musik. Die brasilianischen Schriftsteller und Schriftstellerinnen sind vor Ort.</p>
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		<title>Messeschnipsel aus Leipzig</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Mar 2013 14:39:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wibke Ladwig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ehrengast]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Buchmesse]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://blog.buchmesse.de/files/2013/03/IMG_0223.jpg"><img class="size-medium wp-image-20320 alignleft" src="http://blog.buchmesse.de/files/2013/03/IMG_0223-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Tage auf der Buchmesse finden in einer Welt jenseits von Zeit und Raum statt. Ereignisse, für die man normalerweise ein oder zwei Wochen Zeit benötigt, finden an einem Tag statt - und doch ist er im Nu vorbei. Wenn der Gong erklingt und die Besucher in Richtung der Ausgänge strömen, sieht man noch hier und da kleine Grüppchen in Gespräche versunken an den Ständen sitzen. Spätestens jetzt hört man das  oder das  von Bier-, Sekt- oder Weinflaschen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_20326" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://blog.buchmesse.de/files/2013/03/IMG_0122.jpg"><img class="size-medium wp-image-20326" src="http://blog.buchmesse.de/files/2013/03/IMG_0122-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Literatur zum Erleben und zum Lesen</p></div>
<p>Tage auf der Buchmesse finden in einer Welt jenseits von Zeit und Raum statt. Ereignisse, für die man normalerweise ein oder zwei Wochen Zeit benötigt, finden an einem Tag statt &#8211; und doch ist er im Nu vorbei. Wenn der Gong erklingt und die Besucher in Richtung der Ausgänge strömen, sieht man noch hier und da kleine Grüppchen in Gespräche versunken an den Ständen sitzen. Spätestens jetzt hört man das &lt;Plöpp&gt; oder das &lt;Pfupp&gt; von Bier-, Sekt- oder Weinflaschen.</p>
<p>Auch für uns verging der Tag wie im Flug. Nach dem bestens besuchten Pressegespräch blieb das Interesse und die Anzahl der Besucher am Stand hoch. Den ganzen Tag über sah man die Autoren, Übersetzer, Dolmetscher, Büchermenschen und Mitglieder des Organisationskomitees miteinander sprechen, lachen und gestikulieren.</p>
<div id="attachment_20320" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-20320 " src="http://blog.buchmesse.de/files/2013/03/IMG_0223-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">Alles bereit für die durstigen Kehlen!</p></div>
<p>Bei uns gab es ab 17 Uhr kein &lt;Plöpp&gt; und kein &lt;Pfupp&gt;, sondern ein Klirren von Eis in dickwandigen Gläsern: Caiprinha! Eine muntere Happy Hour am Ende eines aufregenden Tages, die auch viele Besucher und Aussteller aus anderen Hallen anlockte.</p>
<p>Was heute geschah: Fabio Lima stellte uns das Übersetzungsprogramm vor. Einige der neun brasilianischen Autoren, die in diesen Tagen auf der Leipziger Buchmesse lesen, sind bereits in deutschen Verlagen veröffentlicht. Viele der Zuhörer sah man im Anschluss in den ausgestellten Büchern blättern.</p>
<div id="attachment_20321" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://blog.buchmesse.de/files/2013/03/IMG_0258.jpg"><img class="size-medium wp-image-20321 " src="http://blog.buchmesse.de/files/2013/03/IMG_0258-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Fabio Lima im vollen Einsatz für das Übersetzungsprogramm!</p></div>
<p>Autor João Almino und Literaturkritiker Manuel da Costa Pinto sprachen über die gegenwärtige Literatur Brasiliens, die mindestens so vielfältig ist wie das Land groß. Brasilien ist größer als Europa &#8230;<br />
Ricardo Domeneck (links) und sein Verleger, Johannes CS Frank.Mein persönliches Highlight war die Lesung des jungen Dichters Ricardo Domeneck aus São Paulo. Er lebt momentan in Berlin und las aus seinem Buch &#8220;Körper: Ein Handbuch&#8221;. Und was für eine Lesung! Einen Großteil habe ich aufgenommen und ein eigener Blogbeitrag folgt. Denn es wurden auch viele Aspekte angesprochen, die über eine reine Lesung hinaus sehr interessant waren.</p>
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		<title>Vamos! Das ist unser Ehrengast!</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Mar 2013 11:43:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wibke Ladwig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ehrengast]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Buchmesse]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://blog.buchmesse.de/files/2013/03/IMG_0153.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-20310" src="http://blog.buchmesse.de/files/2013/03/IMG_0153-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a> Vor wenigen Minuten endete das Pressegespräch auf der Leipziger Buchmesse mit Applaus. Rappelvoll war es an unserem Stand, als Jürgen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse, den diesjährigen Ehrengast Brasilien vorstellte. An seiner Seite Galeno Armorim, Präsident der brasilianischen Nationalbibliothek, und Manuel da Costa Pinto, Literaturkritiker.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_20302" class="wp-caption alignleft" style="width: 370px"><a href="http://blog.buchmesse.de/files/2013/03/IMG_0159.jpg"><img class=" wp-image-20302 " src="http://blog.buchmesse.de/files/2013/03/IMG_0159-600x450.jpg" alt="" width="360" height="270" /></a><p class="wp-caption-text">Manuel da Costa, Jürgen Boos, Galeno Armorim und Katja Böhne (von links)</p></div>
<p>Vor wenigen Minuten endete das Pressegespräch auf der Leipziger Buchmesse mit Applaus. Rappelvoll war es an unserem Stand, als Jürgen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse, den diesjährigen <a href="http://blog.buchmesse.de/category/ehrengast/" target="_blank">Ehrengast Brasilien</a> vorstellte. An seiner Seite Galeno Armorim, Präsident der brasilianischen Nationalbibliothek, und Manuel da Costa Pinto, Literaturkritiker aus Brasilien.</p>
<p>Juergen Boos freut sich auf die junge brasilianische Literatur und ein Land, das sich jenseits von Klischees vorstellen möchte. Galeno Armorim öffnete das Blick auf ein Jahr mit Brasilien in Deutschland. Manuel da Costa Pinto erzählte voller Leidenschaft von der Literatur in Brasilien und stellte uns einige Autorinnen und Autoren vor, die heute und in den nächsten Tagen <a href="http://www.buchmesse.de/images/fbm/dokumente-ua-pdfs/2013/programm_ueberblick_leipzig_2013_36434.pdf" target="_blank">hier in Leipzig</a> lesen werden. Hier geht&#8217;s <a href="http://de.book-fair.com/fbf/journalists/press_releases/fbf/detail.aspx?c20f0587-85d5-44d3-a9a4-eb75d0c6143b=e0b8e794-b08b-4a06-81c1-92e38f2f6e9c" target="_blank">zur offiziellen Pressemitteilung</a>.</p>
<div id="attachment_20301" class="wp-caption alignright" style="width: 370px"><a href="http://blog.buchmesse.de/files/2013/03/IMG_0162.jpg"><img class=" wp-image-20301 " src="http://blog.buchmesse.de/files/2013/03/IMG_0162-600x450.jpg" alt="" width="360" height="270" /></a><p class="wp-caption-text">Großes Interesse an Brasilien</p></div>
<p>Es werden bei allem Schnee, bei aller Kälte, Tage voller brasilianischer Wärme. Ich werde mir einige dieser charmanten Menschen schnappen und kleine Interviews machen. Für dieses Blog hier. Vamos!</p>
<p>Doch nun erstmal lecker Maniok-Süppchen. Dazu schreibe ich noch einen Beitrag, denn dazu gibt es auch eine Geschichte.</p>
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