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- Bloomsbury launches e-book only imprint | The Bookseller http://t.co/gNxoqvU4KU #fbm13 kids about 20 hours ago from Tweet Button ReplyRetweetFavorite
Vor allem wird eine Menge geboten: Lesungen und Diskussionen zu Literatur, Politik und Geschichte. Dazu Theater, Tanz, Film und Musik, Ausstellungen, Installationen und Performances bis hin zu Fachkongressen und Volkshochschulkursen. Und ein kleiner Teil davon lässt sich hier im Blog mitverfolgen, mitgeteilt aus der Sicht von Literaten & Landeskundigen
.Powhiri, karanga, waiata und pikopiko – das hört sich ganz schön kompliziert hat. All das, was sich dahinter verbirgt, spielt in der Maori-Kultur eine besondere Rolle. Welche? Das könnt Ihr erleben, wenn Ihr morgen um 18 Uhr in die Freitagsküche geht. Der Abend beginnt mit der Buchvorstellung von Cathie Dunsfords neuem Roman “Kaitiakitanga Pasifika”, bei der Witi Ihimaera sie unterstützt.Dunsford wird eine powhiri (offizielle Begrüßungzeremonie) abhalten, zu der am Anfang ein karanga (eine Art Ansprache) gehört und später waiata (Gesang). Ihre polynesischen Wurzeln drückt die lebhafte Autorin auch durch das Spiel auf dem Muschelhorn aus. Der Eintritt zur Buchpräsentation ist frei – wer dann noch mehr über die Maori-Kultur erfahren möchte, sollte direkt in der Freitagsküche bleiben, denn im Anschluss zeigt Charles Royal, einer der bekanntesten Köche Neuseelands, seine kulinarischen Künste. Royal ist es ein Anliegen, die Küche seiner Vorfahren wiederzubeleben. Dazu gehört auch der Gebrauch von pikopiko, einer der wenige essbaren Farne.
Der neuseeländische Koch tritt im Rahmen des Kulinarischen Festivals auf, zur morgigen Veranstaltung kann jeder ohne Anmeldung kommen. Wer früh erscheint, wird noch einen Tisch kriegen und garantiert verköstigt. Ob auch Witi Ihimaeras Lieblingsessen mit dabei ist? Das weiß ich nicht. Zuletzt berichtete ich ja schon darüber, dass Alan Duff begeistert war, nach der “Langen Nacht der Maori-Literatur” beim internationalen literaturfestival endlich eine Schweinshaxe probieren zu können. Die ist für ihn wohl ähnlich exotisch wie für uns pikopiko. An jedem Abend in Berlin saß Witi Ihimaera neben mir – er wählte einen Schmorbraten mit Rotkohl. Und war begeistert von der deutschen Hausmannskost.
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