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Ein Gedicht!

Stellen Sie sich vor, Sie sitzen in einem guten Restaurant. Die Atmosphäre ist entspannt und ruhig. Um Sie herum unterhalten sich die Menschen im Flüsterton, das Licht ist gedämpft. Sie haben bereits vor einiger Zeit bestellt und zwar ihr absolutes Lieblingsgericht, auf das Sie nun mit hungriger Vorfreude warten. Da sehen Sie, wie der Kellner mit einem Teller in Hand aus der Küche kommt und (ENDLICH!) auf Ihren Tisch zusteuert. Er stellt den Teller vor Ihnen ab. Das Essen ist liebevoll und appetitlich angerichtet. Sie schließen die Augen, um den Duft des Essens wahrzunehmen. Es riecht köstlich! Schnell greifen Sie zur Gabel – Sie können es nun kaum mehr erwarten. Vorsichtig führen Sie den ersten Bissen zum Mund. Es ist herrlich! Das Essen zergeht Ihnen auf der Zunge, es ist perfekt. “Ein Gedicht!”, denken Sie und kauen verzückt.

Jaja, Gedichte und Essen, Poesie und Nahrung, Lyrik und Genuss, das gehört ganz eng zusammen. Ist es also ein Wunder, dass Chris Price, eine neuseeländische Dichterin, ein Gedicht geschrieben hat, das in einem Kochbuch veröffentlicht wurde? Nö, eigentlich nicht. Chris Price ist eine von rund 70 neuseeländischen Autoren, die auf der Buchmesse sein werden. Sie macht außerdem mit beim Transit of Venus Projekt, von dem in diesem Blog auch die Lyrikerin Brigitte Oleschinski berichtet – übrigens die Tandem-Partnerin von Chris Price.

Na, habe ich Ihnen – sozusagen – den Mund wässrig gemacht auf Chris und ihre Werke? Bitteschön. hier kommt ein kurzes Interview mit ihr. Und ihr “appetitliches” Gedicht (Sie wissen schon, das aus dem Kochbuch), das gibt sie darin natürlich auch zum Besten.

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Chris Price meldet sich übrigens in unserem englischen Blog in den nächsten Tagen auch selbst zu Wort. Also, schauen Sie doch mal rein!

Kategorien:
Ehrengast

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