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- RT @sinnundverstand: Die Stiftung Buchkunst hat die 25 »Schönsten deutschen Bücher« 2013 gekürt. Japs :). http://t.co/eY3VTkyOKA (via @frau… about 1 hour ago from Twitter for iPhone ReplyRetweetFavorite
In unserem Blog dreht sich alles um die Buchmesse: Um Vorschau und Einstimmung. Und das richtige Live-Feeling während der fünf Messetage im Oktober. Garantiert wird: Ein kleiner Einblick in die Fülle von rund 3.000 Veranstaltungen und Hunderte von Themen.
Kaum sind die Sommerferien vorbei steht das nächste Großereignis ins Haus. “Buchmesse” schallt es virtuell durch’s Netz, jede zweite E-Mail lenkt den Blick gen Frankfurt und auch für mich heißt es Zug buchen, Schlafplatz suchen, Veranstaltungen sichten, Termine machen und die Vorfreude genießen.
Fast schmunzelnd erinnere ich mich an meine erste Buchmesse im Jahr 2005 zurück, damals als Bücher noch Bücher waren und das Web 2.0 noch in den Kinderschuhen steckte.
Ja, damals … da war alles besser! – Nein, mitnichten, vielleicht einfacher – ein Buch war eben ein Buch, ganz ohne “E” oder wie die UNESCO es 1964 formulierte:
A book is a non-periodical printed publication of at least 49 pages, exclusive of the cover pages,
published in the country and made available to the public.
Sieben Jahre sind seitdem vergangen. Was ist in diesen Jahren passiert? Die Buchwelt hat sich verändert, sie ist vielseitiger geworden – besonders in meinem Spezialgebiet, dem Kinder- und Jugendbuch. Längst gibt es nicht mehr nur den “Datenträger” Papier, zum Leidwesen einiger, die bereits das Zeitalter der digitalen Demenz heraufbeschwören. Auch ich gehöre der Gruppe der moderaten Zauderer an, jedoch stets mit einer gesunden Portion Neugierde ausgestattet. Dass ich mir den Cyber-Classroom auf der Buchmesse nicht entgehen lassen werde, versteht sich deshalb von selbst. Natürlich steht auch der Bereich Netzkultur auf dem Programm, schließlich habe ich es dem Social Web zu verdanken, dass ich auch dieses Jahr nicht anonym durch die Gänge eilen werde, denn viele meiner virtuellen Kontakte sind längst ins reale Leben übertragen und die Buchmesse wird von uns allen nur zu gerne genutzt, um sich endlich mal wieder zu treffen.
Aber zurück zur Buchmessen-Planung. Ein hilfreiches Tool ist die erweiterte Suche im Veranstaltungskalender der Buchmesse-Website. Hier stecke ich Zeitraum, Ort und Themen ab und erstelle mir durch Anklicken meiner Favoriten einen persönlichen Veranstaltungskalender als PDF. Und dass sich das Kinder- und Jugendbuch oftmals schneller dem Wandel anpasst, kann man schon in der Themenauswahl erkennen. “Kinder- und Jugendmedien” heißt es dort – das Wort “Buch” ist verschwunden. Das Buch selbst ist noch da, aber eben nicht mehr als alleiniges Medium.
Aber egal ob Print, E-Book, App oder was mir sonst noch so begegnen wird, ich freue mich auf die Buchmesse und habe dieses Jahr sogar soviel Zeit mitgebracht, dass es endlich auch mal für das Lesezelt reichen sollte. Und da wird bekanntlich (noch) aus richtigen Büchern vorgelesen
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