- Datum
- 18. Januar
2011
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- Author
- Kerstin
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Social Media Monitoring – ein Kinderspiel?
Ich bin gerne ein Maulwurf. Dann wühle und grabe ich mich durch das große Angebot des WWW. Zur Zeit erstelle ich im Rahmen meines Praktikums einen Überblick über kostenlose Social Media Monitoring Tools. Die gibt es zwar wie Sand am Meer, doch auch im Sand buddel ich gerne.
Eigentlich gibt es auch schon genug Zusammenfassungen, Testergebnissen, Präsentationen und Abschlussarbeiten über diverse Monitoring Dienste, dass ich auch aus den Erkenntnissen meiner Vorsucher einen Überblick erstellen könnte.
Doch eines stört mich bei all den Listen, Prezzis und Blogeinträgen:
“Social Media Monitoring selbst gemacht” ist ein alter Hut, ein Thema, das schon seit Jahren existiert. – OK, bis hierhin kann ich das noch nachvollziehen. Doch angeblich weiß auch jeder, wie die wichtigsten Tools funktionieren und vor allem wo ihre Vorzüge gegenüber anderen kostenlosen Tools liegen. Daher erzeugt das Monitoring auch keinen wirklichen Arbeits- und Zeitaufwand: Gewusst wie werden die Tools einfach kombiniert und dank RSS-Feeds und Google Alerts bequem zugeschickt. Voilà da ist er: der kostenlose, transparente Bericht über die Popularität und Reichweite der eigenen Marke sowie das Verhalten und die Meinung der eigenen Nutzer und Follower in der Vergangenheit, Gegenwart und womöglich noch Zukunft.
Moment mal, hab ich da was verpasst?
Sind über Nacht alle zu Social Media Monitoring Experten geworden?
Sind Unternehmen bereits mit der Erfindung des Begriffs über die Aktivität ihrer Twitter Follower und Facebook Fans informiert? Und auch mit der allgemein vorherrschenden Meinung über die eigene Marke in all den Blogs, Foren und Plattformen sind alle bestens vertraut?
Wenn die Social Media Monitoring Tools bereits so regelmäßig genutzt werden, wie die Vielzahl der “Tipps und Tricks”- Listen vermuten lässt, wieso hat dann noch niemand aus all den Zusammenfassungen die konsequente Schlussfolgerung gezogen?
Nämlich einen kostenlosen Dienst zu entwerfen, der auch wirklich hält, was er verspricht!
Besteht denn wirklich keine Nachfrage nach einem benutzerfreundlichen Tool, das zuverlässig filtert UND dessen Ergebnisse weiter in die Vergangenheit reichen als die letzten 10 Tage? Eines, das alle Ergebnisse bündelt UND nach Relevanz sortiert, Trends sowie wichtige Nutzer und Follower aufzeigt, alles in Statistiken verpackt UND täglich als aussagekräftiges Dokument per Mail versendet?
Eine Frage bleibt: Können kostenpflichtige Monitoring Dienste die oben genannten Kriterien erfüllen?
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- Digitalisierung DIG IT
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- Digitalisierung, facebook, Social Media